Frank Roland Felgner

Pfarrer Frank Roland Felgner war 1. August 2013 bis zum 30. September 2016 Pfarrvikar der Gemeinde Mater Dolorosa. Er bildete zusammen mit unserem Pfarradministrator Pfarrer Harry Karcz unser pastorales Leitungsteam.

Begrüßung der Gemeinde durch Pfarrer Felgner

Pfarrer Frank Roland Felgner in der Sakristei von Mater Dolorosa

Liebe Gemeinde,

nun bin ich einer von Ihnen. Mit diesen Zeilen möchte ich mich Ihnen vorstellen:

Mein Name ist Frank Roland Felgner, ich wurde am 30. Januar 1967 in Berlin geboren. Aufgewachsen bin ich in Mahlow, war dort im Kindergarten und ging bis zur dritten Klasse in die dortige Schule. Mit meiner Mutter zog ich wieder nach Berlin an den Nöldnerplatz im Stadtbezirk Lichtenberg, dort konnte ich bis zur zehnten Klasse weiter die Schule besuchen. In dieser Zeit gehörten wir zur Pfarrei St. Mauritius und Pfarrer Harry Karcz war dort mein Jugendgruppenleiter. Tja, so kann es gehen.

In Ermangelung der Möglichkeit das Abitur abzulegen, erlernte ich in einer zweijährigen Ausbildungszeit in Stralsund und Berlin den Beruf eines Wartungsmechanikers für Datenverarbeitungs- und Büromaschinen. Es war eine sehr solide Lehre. Metallbearbeitung, Elektrotechnik, Reparatur von Schreibmaschinen, Elektronischen Tischrechnern und Diskettenlaufwerken. Nachdem ich ein Jahr beim VEB Robotron als Jungfacharbeiter tätig war, konnte ich endlich in Magdeburg im „Norbertinum“ – einer katholischen Schule – innerhalb von drei Jahren das Abitur nachholen. Von dort aus wechselte ich im September 1989 nach Erfurt in das Priesterseminar und erlebte die Veränderung einer Welt, die keine Grundlage mehr hatte und sich heftig und schnell wandelte. Der Fall der Mauer war für alle eine große Sensation, und Helmut Kohl sprach auf den Stufen vor dem mächtigen Mariendom in Erfurt. Nach zwei Jahren wurde ich nach Rom zum Weiterstudium geschickt. Ich war der erste Prototyp, der aus dem Osten kam, um nach vielen Jahrzehnten wieder am
Collegium Germanicum et Hungaricum zu studieren. Sie werden den Namen sicherlich kennen, da Prälat Schlede dort auch in den 60er Jahren gewesen ist. Von August 1991 bis Juni 1997 war ich in Rom, mit einer kurzzeitigen Unterbrechung durch das Diakonat in St. Matthias in Schöneberg. Die Priesterweihe empfing ich am 24. Juni 1995 in St. Hedwig durch Kardinal Sterzinsky.

Nach dem abgeschlossenen Lizenzstudium in Katholischer Dogmatik verbrachte ich meine ersten zwei Kaplansjahre in Berlin-Kreuzberg in St. Marien-Liebfrauen und St. Michael, dann folgte ein recht bewegtes Jahr als Sekretär bei Kardinal Sterzinsky und zwei weitere Kaplansjahre in der Stadt Brandenburg mit einer ausgeprägten Jugendarbeit. Nun wurde ich Pfarrer in Michendorf und Beelitz mit der zusätzlichen Betreuung der Bundeswehr an den Standorten Potsdam, Beelitz und Lehnin. Diese Zeit war leider recht kurz, da ich nach zweieinhalb Jahren nach Frankfurt (Oder) geschickt wurde. Aber auch diese Periode ist nun nach 8 1/2 Jahren beendet. In dieser Zeit gab es auch viele Wandlungen und Veränderungen, eine rege Bautätigkeit, die mich die ganze Zeit begleitete sowie das Amt des Dekans, das ich mehrere Jahre ausübte.

Eine neue Seite wird aufgeschlagen und ich möchte mich bedanken für die Zuschriften, die mich jetzt schon erreichten, ebenso für Unterstützung, die ich bis dato im Pfarrhaus auf unterschiedliche Art und Weise genießen durfte.

Mit herzlichen Grüßen, Gott segne Sie

Ihr Pfarrer Frank Felgner

20-jähriges Priesterjubiläum

Herzlicher Glückwunsch an unseren Pfarrvikar Pfarrer Frank Roland Felgner, der am 24. Juni 1995 zum Priester geweiht wurde! Anlässlich dieses Jubiläums lud er uns 2015 ein, an diesem Tag mit ihm um 18 Uhr die Heilige Messe in der Pfarrkirche Mater Dolorosa zu feiern. Im Anschluss fand im Pfarrgarten ein kleines Grillfest mit einem gemütlichen Beisammensein im Gemeindehaus statt. Hier finden Sie einige Bilder vom Gottesdienst mit den Konzelebranten Pfarrer Michael Schlede und Pfarrer Dieter Schmidt sowie der anschließenden Feierlichkeiten:

Pfarrer Felgner ist nun schon seit fast zwei Jahren Pfarrvikar der Gemeinden Mater Dolorosa und Vom Guten Hirten. Er hat sich inzwischen in Mater Dolorosa gut eingelebt, durch viele Besuche das intensive Gruppenleben unserer Gemeinde kennengelernt und die unterschiedlichsten Aktivitäten in der Gemeinde weiterhin und wohlwollend unterstützt. Ebenso hat er sich schnell bereit erklärt, unsere Partnerschaft mit dem Bistum Chachapoyas zu begleiten und zu fördern. Daher unternahm er im letzten Jahr zusammen mit Pfarrer Michael Schlede und Gerti Schulz (Leiterin des Chachapoyas-Kreises) eine Reise nach Peru, um sich vor Ort ein Bild von den durch uns finanziell unterstützten Projekten zu machen und um die vielen wichtigen Kontaktpersonen vor Ort zu treffen.

An den immer gut vorbereiteten und interessanten Predigten von Pfarrer Felgner haben viele Gottesdienstbesucher große Freude. Kürzlich hat er mit Gemeindemitgliedern aus unserem Pastoralen Raum eine Reise nach Rom unternommen. Er erwies sich dort als kenntnisreicher Reiseführer, da er fünf Jahre dort gelebt hat.

Aufgewachsen und eingeschult im nahegelegenen Mahlow, zog er mit seiner Mutter später nach Berlin in die Pfarrei St. Mauritius, wo er Pfarrer Harry Karcz kennenlernte, der damals dort Jugendleiter war. Zunächst erlernte Pfarrer Felgner den Beruf eines Wartungsmechanikers für Datenverarbeitungs- und Büromaschinen, absolvierte dann am Magdeburger Norbertinum sein Abitur und begann im September 1989 mit dem Theologiestudium im Erfurter Priesterseminar. Nach zwei Jahren wurde er 1991 als einer der ersten aus der DDR stammenden Theologiestudenten zum Weiterstudium nach Rom an das Collegium Germanicum et Hungaricum geschickt, wo er 1997 sein Lizenzstudium (ein 39 Spezialstudium) mit einer Arbeit über „Die Heilsbedeutung des Leibes bei Dionysius Areopagita“ in Katholischer Dogmatik abschloss.

Das Sakrament der Priesterweihe hatte er bereits am 24. Juni 1995 durch Georg Kardinal Sterzinsky in der Berliner Sankt-Hedwigs-Kathedrale empfangen. Nach zweijähriger Kaplanstätigkeit in den Kreuzberger Pfarreien St. Marien und St. Michael sowie anschließender Tätigkeit als Sekretär bei Kardinal Sterzinsky folgten zwei Jahre als Kaplan in der Pfarrei Heilige Dreifaltigkeit in Brandenburg an der Havel und in Heilige Familie in Lehnin. Im Jahr 2002 wurde Frank Roland Felgner zum Pfarrer in St. Cäcilia in Michendorf ernannt, betreute zusätzlich als Militärseelsorger die Bundeswehrstandorte Potsdam, Beelitz und Lehnin und nahm noch Aufgaben als Hausgeistlicher der Dominikanerinnen und im Haus Sankt Norbert der Behindertenhilfe Berlin in Michendorf wahr. Nach nur zweieinhalb Jahren wurde er von Kardinal Sterzinsky nach Frankfurt (Oder) versetzt. Von 2005 bis 2013 leitete er die Pfarrei Heilig Kreuz in Frankfurt (Oder) mit einer intensiven Bautätigkeit, wurde im Jahr 2007 zum Dekan des Dekanates Fürstenwalde ernannt und war zwei Jahre Vorsitzender des Ökumenischen Rates in Frankfurt (Oder) und Vertreter im Ökumenischen Rat Berlin Brandenburg (ÖRBB). Mit Wirkung vom 1. August 2013 wurde er als Pfarrvikar von Kardinal Woelki zu uns nach Berlin-Lankwitz versetzt.

Verabschiedung von Pfarrer Frank Felgner (Pfarrvikar)

Am 18. September 2016 wurde im Rahmen des Patronatsfests Pfarrer Felgner verabschiedet (alle Bilder: Martin Patan).

Siehe auch

personen/frank_roland_felgner.txt · Zuletzt geändert: 2017/11/30 22:14 von mbautsch
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