Portikus

Portikus

Über den Portikus betritt man den Vorraum der katholischen Pfarrkirche Mater Dolorosa Berlin-Lankwitz und gelangt vor dort in das Hauptschiff oder den Turm.

Portikus mit darüber befindlicher Rosette

Die offene Säulen­vor­halle vor den Ein­gangs­portalen der Kir­che ist denen rö­mischer Kirchen wie San Gior­gio in Vela­bro, San Lo­renzo fuori le Mura und San Paolo fuori le Mura ähnlich.

Kapitelle

Über den Säulen­ka­pi­tellen sind folgende Zei­chen nach Ent­würfen des Architekten Carl Kühn von links nach rechts zu er­ken­nen:

Die vier Kapitelle des Portikus

  • Erster Großbuchstabe des griechischen Alphabets Alpha (A) für „An­fang“ mit aufgesetztem Kreuz
  • Ineinander verwobene, griechische Großbuchstaben Chi und Rho (χP) für „Christus“
  • Ineinander verwobene Buchstaben M-A-R-I-A
  • Letzter Kleinbuchstabe des griechischen Alphabets Omega (ω) für „En­de“ mit aufgesetztem Kreuz

Kirchenfenster

Die halbrunden Verglasungen über den Eingangsportalen sind, ähnlich wie die Fenster in den Obergaden, als Glasmosaik gestaltet. Das helle Tageslicht bricht sich in den kräftigen Farben und taucht den Vorraum der Kirche bei Tage in mystisches Halbdunkel.

Rosette über dem Portikus von innen gesehen

Die Rosette in der Giebelwand über dem Portikus grenzt an die Orgelempore.

Siehe auch

kirchenfuehrer/portikus.txt · Zuletzt geändert: 2016/12/12 22:12 (Externe Bearbeitung)
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