Karl Hrabak

Karl Hrabak (* 8. April 1891; † 8. April 1964) war von 1917 bis 1921 der zweite Kaplan unserer Pfarrgemeinde Mater Dolorosa.

Leben

Kaplan Karl Hrabak

Karl Hrabak wurde am 8. April 1891 geboren und besuchte das Königliche St. Matthiasgymnasium in Breslau.

Seine Priesterweihe empfing er am 10. Juni 1917.

Noch im gleichen Jahr wurde der Neupriester als Nachfolger des Kaplans Ferdinand von Prondczynski zum Kaplan unserer Kuratie Mater Dolorosa in Berlin-Lankwitz ernannt.

1921 erfolgte seine Ernennung zum Kaplan der Gemeinde Herz-Jesu in Berlin, und sein Nachfolger wurde Bernhard Mihaltsek. Anschließend wechselte er als Kuratus in die Pfarrei Sankt Bonifatius in Erkner, wo er von 1928 bis 1929 als Pfarrer wirkte.

Über die nachfolgenden Wirkungsjahre als Priester ist nichts bekannt, doch mindestens seit 1941 wirkte er dann als Anstaltpfarrer in Breslau.

Am 23. Juni 1946 wurde er schließlich aus Breslau nach Westen vertrieben und gelangte mit vielen anderen katholischen Flüchtlingen aus Schlesien in die ostfriesische Ortschaft Esens (Landkreis Wittmund), wo er von der Bischöflichen Behörde Osnabrück mit der seelsorglichen Betreuung der ungefähr 1200 katholischen Heimatvertriebenen beauftragt wurde. Hier baute er unter schwierigen Bedingungen eine gut funktionierende, aber weit verstreut liegende Gemeinde in der Diaspora auf und sorgte für den Erwerb eines geeigneten Grundstücks für einen späteren Kirchenbau.

Schließlich wurde er aus gesundheitlichen Gründen am 1. April 1954 zunächst in den Teilruhestand versetzt und nahm schließlich im Juli 1954 seinen Abschied, um seinen Ruhestand auf Schloss Thurnstein bei Postmünster in Niederbayern im Bistum Passau zu verbringen.

Er starb an seinem 73. Geburtstag, dem 8. April 1964.

Siehe auch

personen/karl_hrabak.txt · Zuletzt geändert: 2016/12/12 22:12 (Externe Bearbeitung)
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