Ferdinand von Prondczynski

Ferdinand von Prondczynski war von 1914 bis 1917 der erste Kaplan unserer Pfarrgemeinde Mater Dolorosa.

Leben

Kaplan Ferdinand von Prondczynski

Über die Herkunft unseren ersten Kaplans konnten wir leider nichts mehr in Erfahrung bringen.

Bevor er im Oktober 1914 unter Kuratus Franz Nafe zum Kaplan von Lankwitz ernannt wurde, war er als Kaplan in Strachowitz (Landkreis Tachau in Westböhmen) und in Ottmachau in Oberschlesien tätig.

1917 ging er als Kaplan nach Schweidnitz in Niederschlesien, wo er im folgenden Jahr zum Pfarradministrator ernannt wurde. Sein Nachfolger wird Kaplan Karl Hrabak.

Anschließend erfolgte im Jahr 1919 zunächst seine Ernennung zum Pfarradministrator, im Jahr 1920 die Ernennung zum Pfarrer von Kuhnern, einer Landgemeinde im Landkreis Schweidnitz.

Zusätzlich wurde von Prondczynski 1933 mit der Pfarradministration in Beckern, einer weiteren Landgemeinde im Landkreis Schweidnitz betraut.

Im Jahr 1938 wurde er als Actuarius circuli des Archipresbyterates Striegau (Kreis in Schlesien) bestätigt.

Schließlich wurde er zum Erzpriester in der Diözese Breslau ernannt.

Nach seiner Vertreibung aus Schlesien kam er nach Thüringen in das Dekanat Eichsfeld, wo er als vertriebener Priester in Heiligenstadt aufgenommen wurde, das heute zum Dekanat Heiligenstadt im Bistum Erfurt gehört.

Von 1953 bis 1966 war er Pfarrvikar in Reinholterode (Dekanat Eichsfeld), einem kleinen katholischen Kirchdorf, das heute Filiale von Steinbach ist.

Siehe auch

personen/ferdinand_von_prondczynski.txt · Zuletzt geändert: 2016/12/12 22:12 (Externe Bearbeitung)
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