Josef Rudolf

Von Annelen Hölzner-Bautsch

Pfarrer Josef Rudolf

Der zweite Seelsorger unserer Lokalie Maria Mutter vom Guten Rat, Josef Rudolf, hat im Gegensatz zu seinem Vorgänger Pater Gerhard Poppe SJ nur eine sehr kurze Zeit von anderthalb Jahren in Lichterfelde-Süd verbracht. Seine Gottesdienste, besonders der Kindergottesdienst, waren stets so gut besucht, dass zwischenzeitlich sogar die Einrichtung einer weiteren Sonntagsmesse erwogen wurde. Mit Hilfe der neuen Pastoralassistentin Andrea Frenzel gelang es Pfarrer Rudolf, zahlreiche neue Gruppen für jüngere Erwachsene, Kinder und Jugendliche neben den lange bestehenden Seniorengruppen ins Leben zu rufen. Der gesellige, sehr aktive, oft auch Gitarre spielende Priester Rudolf ist vielen Gemeindemitgliedern noch in guter Erinnerung.

Weitere Lebensdaten

Josef Rudolf wurde am 12. August 1947 in Müllrose geboren und wurde am 16. März 1974 zum Priester geweiht.

Im April 1974 begann der Neupriester als Kaplan in der Pfarrei Rosenkranzkönigin in Demmin, wechselte 1977 in die Pfarrei Mater Dolorosa in Berlin-Buch und 1980 nach Greifswald in die Gemeinde St. Joseph. Hier wurde er auch zum Studentenseelsorger und Dekanatsjugendseelsorger ernannt.

Anfang 1982 wurde er als Domvikar an die Sankt-Hedwigs-Kathedrale berufen und nahm die Aufgaben eines Sekretärs und Zeremoniars des Bischofs wahr.

Im Jahr 1987 wurde er zum Pfarrer der Gemeinde Mariä Unbefleckte Empfängnis und zum Rektor des Seminars St. Konrad in Berlin-Schöneiche ernannt. Seine Ernennung zum Pastoralreferenten für das Dekanat Frankfurt/Oder erfolgte 1988. 1990 verzichtete er auf seine Pfarrei Mariä Unbefleckte Empfängnis in Schöneiche unter Beibehaltung seines Rektorenpostens in Schöneiche.

Im Oktober 1991 wurde Josef Rudolf in die Kommunität des Augustiner-Chorherrenstifts Herzogenburg in Österreich aufgenommen und erhielt den Namen Petrus. Nach nur drei Jahren verließ er das Stift wieder und kam im September 1994 zu uns in die Gemeinde, um die seelsorglichen Aufgaben als Lokalkaplan für die Lokalie Maria Mutter vom Guten Rat zu übernehmen.

Bereits Anfang 1996 beendete er seine Tätigkeit bei uns und wurde zum Pfarrer der Gemeinde Herz-Jesu in Berlin-Zehlendorf ernannt. Im gleichen Jahr wurde er zum Dekanatsjugendseelsorger von Zehlendorf bestimmt.

Zusätzlich zu seinen Aufgaben in Herz-Jesu wurde Josef Rudolf im August 2004 die Pfarradministration der Pfarrei St. Bonifatius in Erkner im Dekanat Treptow-Köpenick übertragen, die ihm schließlich im Oktober 2004 verliehen wurde.

Es folgten Ernennungen zum Geistlichen Beirat für die Berufsgemeinschaft der Pfarrhaushälterinnen im Erzbistum Berlin (2004) und zum Seelsorgereferenten für das Dekanat Treptow-Köpenick (2006).

personen/josef_rudolf.txt · Zuletzt geändert: 2019/07/05 15:44 (Externe Bearbeitung)
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