Ewald Urbanski

Von Annelen Hölzner-Bautsch

Ewald Urbanski

Ewald Urbanski wurde am 8. Mai 1921 in Berlin geboren und wuchs zusammen mit seiner jüngeren Schwester Rita, die später der Kongregation der Schwestern vom Guten Hirten beitrat, in unserer Pfarrei Mater Dolorosa auf.

Zunächst erlernte er den Beruf des Kaufmanns und wurde gegen Ende des Zweiten Weltkrieges noch als Soldat eingezogen. Nach dem Krieg begann er Philosophie und Alte Geschichte in Frankfurt am Main zu studieren. Daran schloss sich das Studium der Theologie. Unter anderem war er sowohl im Priesterseminar Neuzelle als auch in Erfurt.

Am 17. Juli 1955 weihte ihn Bischof Wilhelm Westkamm in St. Matthias zum Priester. Seine Primiz feierte er am 24. Juli 1955 in der Gemeinde St. Alfons in Berlin-Marienfelde.

In den Folgejahren war er als Kaplan von 1955 bis 1959 in Frankfurt/Oder und danach von 1959 bis 1962 in Hennigsdorf tätig. Von 1962 bis 1968 wurde er zunächst als Kuratus in Gützkow (Mecklenburg-Vorpommern) eingesetzt; 1965 erhielt er den Titel Pfarrer.

1968 wurde er zum Pfarrer der Gemeinde Maria-Hilf in Berlin-Altglienicke ernannt, wo er bis zu seinem Ruhestand im März 1996 blieb.

Grabstein von Ewald Urbanski auf dem Sankt-Matthias-Friedhof

Der Priester Ewald Urbanski wird als guter und engagierter Seelsorger beschrieben, der in der Zeit der DDR-Diktatur die Familien stets bestärkte, zu ihrem Glauben zu stehen. Die letzten Jahre verbrachte er in der Pfarrei St. Matthias in Berlin-Schöneberg im Seniorenwohnhaus Kardinal von Galen. Am 2. Oktober 2008 verstarb er und wurde auf dem Sankt-Matthias-Friedhof beigesetzt.

personen/ewald_urbanski.txt · Zuletzt geändert: 2019/07/05 15:44 (Externe Bearbeitung)
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