Bericht von der Demonstration „Steh auf! Nie wieder Judenhass!“ am 14. September 2014

Der Präsident des Zentralrats der Juden Dr. Dieter Grauman begrüßte die Teilnehmer der Demonstration „Steh auf! Nie wieder Judenhass!“. Er beklagte zu Beginn, den fehlenden Beistand der deutschen Bevölkerung in diesem Sommer, als auf deutschen Straßen Parolen wie „Judensau“ und „Vergast die Juden“ gebrüllt wurden. Er drückte seine Enttäuschung aus, dass der Zentralrat der Juden selbst solch eine Demonstration organisieren musste, machte aber auch deutlich, dass er glücklich sei über die Teilnahme von Bundeskanzlerin Merkel, Bundespräsident Gauck und ein Großteil des Bundeskabinetts.

Kardinal Reinhard Marx spricht bei der Demonstration „Steh auf! Nie wieder Judenhass!“ am 14. September 2014

Nach ihm sprachen

  • Präses Nikolaus Schneider, Vorsitzender des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD)
  • Kardinal Reinhard Marx, Vorsitzender der deutschen Bischofskonferenz
  • Angela Merkel, Bundeskanzlerin
  • Ronald S. Lauder, Präsident des Jüdischen Weltkongresses

Die Kanzlerin betonte die tiefe Freundschaft zu Israel, legte aber auch Wert auf Toleranz zwischen Juden, Moslems und Christen.

Kardinal Marx sagte in seiner Botschaft den Satz:

“Der Hass der Wenigen wird mächtig durch das Schweigen der Vielen!“

Dr. Graumann beendete seine Rede mit den Worten:

„Judentum hat hier in Deutschland eine Zukunft!
Judentum ist ein Teil der Zukunft in Deutschland!
Wir Juden lassen uns den Mut nicht nehmen!“


Mathia Specht-Habbel - Teilnehmerin der Demonstration

bericht_von_der_demonstration_„steh_auf_nie_wieder_judenhass_am_14._september_2014.txt · Zuletzt geändert: 2016/12/12 22:12 (Externe Bearbeitung)
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